Für dich da

Wir kommen nach Essen-Kray.

Wir sind die Oblatenmissionare – kurz OMI –, eine Gemeinschaft aus Priestern und Brüdern.

Unsere Mission ist es, nah bei den Menschen zu sein und gemeinsam mit ihnen Gott zu suchen.

Zum dritten Advent, am 12. Dezember 2021, gründen wir in Essen-Kray unser neues Kloster.

Für uns Oblaten ist Kray genau der richtige Ort.

Wir freuen uns, hier gemeinsam mit der Pfarrei St. Laurentius die Gastkirche St. Barbara auszubauen. Sie soll zu einem Ort für geistliches und soziales Leben werden. Zudem werden wir in den umliegenden Pfarrgemeinden mitarbeiten. Vor allem aber möchten wir da sein – für die Gemeinde, für den Stadtteil, für jede und jeden, der uns braucht.

Unser Kloster ist nach dem heiligen Eugen von Mazenod benannt, unserem Ordensgründer. Der hl. Eugen lebte Anfang des 19. Jahrhunderts in Südfrankreich. Als junger Priester und später als Bischof von Marseille ging er besonders auf die Menschen zu, die von der Kirche und der Gesellschaft vergessen wurden. Er war offen für ihre Sorgen und Nöte, er redete mit den Menschen in einer Sprache, die sie verstanden, und sorgte sich nicht über die Irritationen seiner Standesgenossen. Eugen von Mazenod war von Gott berufen, nah bei den Menschen in seiner Diözese. Diesen Auftrag setzen wir Oblaten auch heute fort.

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Wir Oblaten vor Ort

Unsere Gemeinschaft hier vor Ort besteht aus den drei Patres Jens Watteroth, Waldemar Brysch und Thomas Wittemann. Wir werden in den Räumen des alten Pfarrhauses von St. Barbara leben und arbeiten. Im Folgenden möchten wir uns kurz vorstellen:

Das Pfarrhaus in Essen-Kray wird zur neuen Heimat für die Oblaten.
Hl. Eugen von Mazenod (1782 – 1861), Gründer der Oblatenmissionare.

P. Jens Watteroth OMI

Aufgewachsen bin ich in Karlsruhe, wo ich am 14. Oktober 1981 geboren wurde. Durch das Engagement in der Jugend meiner Heimatpfarrei St. Bonifatius konnte ich den Glauben als festen Bestandteil meines Lebens entdecken – und nach dem Abitur war schnell klar, dass ich Priester werden möchte, um diesen Glauben auch an andere weiterzugeben. Der Gedanke, in Gemeinschaft zu leben, zu beten und zu arbeiten, brachte mich zu den Oblatenmissionaren nach Hünfeld, zu denen ich seit 2007 gehöre. Zum Priester wurde ich 2011 geweiht. Seit 2010 war ich zunächst in der Schulseelsorge am Gymnasium Mariengarden in Burlo, dann hauptsächlich in der Jugendpastoral in unserem OMI-Jugendkloster in Fulda eingesetzt. Zu den wichtigsten Erfahrungen gehört für mich, die Oblaten als internationale Gemeinschaft zu erleben und das bei Jugendtreffen in Europa und darüber hinaus auch konkret zu erfahren. Wenn ich freie Zeit habe, bin ich für einen Kinobesuch oder einen Spieleabend immer zu haben. Für unser neues Oblatenkloster in Essen-Kray wünsche ich mir, dass es gelingt, den Menschen vor Ort so zu begegnen, dass es für beide Seiten eine Bereicherung ist und dass wir unseren Glauben und unser Gemeinschaftsleben mit Freude leben, die ausstrahlt.

 

Kontakt zu Pater Jens Watteroth:

E-Mail:

Handy:
+49 175 6468260

P. Waldemar Brysch OMI

14. September 1961 wurde ich in Heydebreck (Oberschlesien) in einer Arbeiterfamilie geboren. 1978 kam ich mit meiner Familie nach Deutschland.

Nach dem Deutsch-Sprachkurs verspürte ich den Wunsch, Priester und Oblate zu werden. So kam ich 1979 ins Nikolauskloster, wo ich 1983 das Abitur auf dem Abendgymnasium machte und nebenbei bei den „Fidelen Klostermusikanten“ Tuba und Tenorhorn spielte. Von dort ging es ins Noviziat nach Hünfeld. 1994 wurde ich in Mainz zum Priester geweiht. Mit zwei Mitbrüdern wurde ich 1995 nach Lahnstein versetzt, wo wir im dortigen Kloster eine Jugendkommunität gründeten, die sich der Jugend- und Berufungspastoral widmete. Dort erlebte ich, wie unser Kommunitätsleben und unsere Arbeit eine unzertrennliche Einheit bildeten. 2002 kam ich in unser Kloster nach Kronach. Von dort aus übernahm ich im Laufe der Zeit mehrere Dorfpfarreien und wurde Dekanatsjugendseelsorger. 2003 lernte ich P. Franz Jalics SJ kennen, der im Haus Gries kontemplative Exerzitien gab und das Jesus-Gebet lehrte. Er wurde mein geistlicher Begleiter. Diese Spiritualität prägt mich bis heute. Für das neue Oblatenkloster in Essen-Kray wünsche ich mir, dass unser Zusammenleben und Zusammenarbeiten dort glückt und zum Segen wird für die Menschen vor Ort und für unsere Provinz.

 

Kontakt zu Pater Waldemar Brysch:

E-Mail:

P. Thomas Wittemann OMI

Geboren bin ich am 21. Mai 1969 in Odenheim bei Karlsruhe. Ich war aktiv als Messdiener und in der Jugendarbeit und habe bereits recht früh gespürt, dass die Seelsorge und Begleitung von Menschen ein möglicher Weg für mich sein kann. Entscheidende Weichen wurden durch die Zeit im Nikolauskloster gestellt, wo ich auch die Oblaten kennengelernt habe.

1990 begann ich in Hünfeld den Weg in der Gemeinschaft der Oblatenmissionare. 2000 wurde ich zum Priester geweiht. Danach wirkte ich unter anderem in Hünfeld als Leiter des Jugendbüros. 2006 kam ich wieder nach Oberschwaben und 2009 nach Maria Engelport. In dieser Zeit übernahm ich die Aufgabe als Spiritual der ständigen Diakone des „Koblenzer Kreises“, die ich bis heute innehabe und machte eine Ausbildung zum „Geistlichen Begleiter“. Nach dem Verkauf des Klosters 2013 hieß es dann „zurück zu den Anfängen“ ins Nikolauskloster, wo ich verschiedene Aufgaben wahrnahm. 2016 kam eine Teilstelle als Pfarrvikar hinzu. Für die neue Herausforderung in Essen-Kray wünsche ich mir, dass wir als Oblatengemeinschaft mit all den engagierten und motivierten Menschen vor Ort eine lebendige, einladende und frohmachende Kirche an der Seite der Armen und Bedürftigen sind.

 

Kontakt zu Pater Thomas Wittemann:

E-Mail:

Handy:
+49 173 6918436

Unsere Arbeit in Essen-Kray

Wir wohnen im alten Pfarrhaus der Gemeinde St. Barbara – direkt neben der Kirche.

Von hier aus arbeiten wir in der Pfarrei St. Laurentius (Essen) und St. Gertrud (Bochum-Wattenscheid) mit.

Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Gastkirche vor Ort. Das Projekt Gastkirche war einer der Gründe, weswegen wir uns für Kray entschieden haben. Aus einem vorrangig liturgisch genutzten Raum wird ein Ort, der nicht nur ein spiritueller, sondern auch ein sozialer Treffpunkt ist. Ein Raum, in dem sich jeder willkommen fühlt, gleich welcher Nation, Religion oder Generation. Liturgie, Diakonie und Verkündigung haben hier Platz.

Wir wollen Kirche für alle Menschen erlebbar machen. Deswegen laden wir dazu ein, mit uns gemeinsam die Messe in unserer Kapelle zu feiern und auch regelmäßig bei uns zu Gast zu sein.

Immer auf dem Laufenden

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Stimmen zum Oblatenkloster

„Wir alle sind sehr froh, dass die Oblaten zu uns kommen. Für uns ist das neue Kloster das Signal, dass unsere Gastkirche wirklich umsetzbar ist. Das Kloster wird den Menschen helfen, die am Rande der Gesellschaft stehen und die Hilfe brauchen.“

Elke Scheermesser
(Kommissarische Gemeindeleitung der Gemeinde St. Barbara)

„Die Oblaten passen gut nach Kray, weil es ein multikultureller Stadtteil ist, in dem unterschiedliche Kulturen und Religionen vertreten sind. Das neue Oblatenkloster gibt die Perspektive, dass die Kirche hier erhalten bleibt. So wie ich die Oblaten bisher erlebt habe, denke ich, dass sie der Kirche hier in Kray frischen und neuen Schwung geben. Als Jugend freuen wir uns, dass wir uns mit Erwachsenen und auch mit Priestern auseinandersetzen können, die uns verstehen, die uns entgegenkommen und uns unterstützen und die wissen, wie wichtig Jugendarbeit für eine Gemeinde ist.“

Eric Machoczek  
(Jugendleiterrunde)

Als Oblatenmissionare wollen wir das Unsrige dazu beitragen, dass das Reich Gottes wächst. Das heißt auch, immer wieder aus alten Mustern herauszutreten und Neues zu wagen. In diesem Jahr haben wir dafür zwei Neugründungen vorgenommen, eine davon in Essen-Kray. Wir sind überzeugt, dass Gott jeden einzelnen Menschen liebt und ihm unendliche Würde verleiht. Das wollen wir verkünden und durch unser Leben bezeugen. Ich bin überzeugt, dass Essen-Kray genau der richtige Ort ist, das zu tun und gemeinsam mit den Menschen herausfinden, wer wir in den Augen Gottes sind.“

Pater Felix Rehbock OMI
(Provinzial der Mitteleuropäischen Provinz der Oblaten M. I.)

Kontakt

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